Deutschland

Wirtschaftsministerin Reiche muss Asien-Reise wegen Corona absagen

Für die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche fällt die Teilnahme an der Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft aus. Grund ist laut Bild ihre Corona-Erkrankung. Das Ministerium hat diese Informationen bestätigt.
Wirtschaftsministerin Reiche muss Asien-Reise wegen Corona absagen© Urheberrechtlich geschützt

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (53, CDU) ist an Corona erkrankt. Das teilt Bild mit Verweis auf eigene Quellen mit. Dem Bericht zufolge muss die CDU-Politikerin deshalb ihre geplante Reise nach Südkorea absagen. Damit fällt für Reiche auch die Teilnahme an der Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft in Seoul aus. Die deutsche Delegation ist hochrangig besetzt, Bundeskanzler Friedrich Merz brach laut Bild schon in die Region auf.

Zusammen mit dem Vorsitzenden des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Siemens-Chef Roland Busch, war Reiche als Leiterin der Konferenz vorgesehen. Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums bestätigte den Bericht des Boulevardblattes und damit die Erkrankung der Ministerin. Ihr letzter öffentlicher Termin war die Teilnahme am Deutsch-Polnischen Wirtschaftsforum in Warschau am Montag.

Neben der südkoreanischen Hauptstadt sind Singapur und Japan weitere Stationen der Asien-Reise des Kanzlers. Begleitet wird Merz von einer Wirtschaftsdelegation. Ziel der Reise ist nach Angaben der Bundesregierung vor allem, die wirtschaftliche und sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern in der Region zu vertiefen. Am Dienstag stehen in Singapur politische Gespräche an, am Mittwoch reist Merz nach Japan weiter. Ab Donnerstag folgt Südkorea. Dort soll der Kanzler am Freitag die 19. Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft in Seoul eröffnen. Auch ein Besuch der demilitarisierten Zone an der Grenze zu Nordkorea ist laut Bild geplant.

In den letzten Wochen häufen sich Corona-Fälle in Deutschland. Nach dem aktuellen Infektionsradar des Robert-Koch-Instituts liegt die gemeldete 7-Tage-Inzidenz bundesweit zwar lediglich bei rund 1,0 laborbestätigten Fällen je 100.000 Einwohner. Der Wert ist allerdings innerhalb der vergangenen vier Wochen gestiegen. Auch die Viruslast von SARS-CoV-2 im Abwasser ist zuletzt gestiegen.

Die tatsächliche Zahl der Infektionen dürfte deutlich höher liegen, weil längst nicht mehr jeder Infizierte getestet wird und viele Infektionen deshalb nicht offiziell erfasst werden. Das RKI bewertet die Corona-Aktivität weiterhin als niedrig, beobachtet aber einen allmählichen Anstieg. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass SARS-CoV-2 wieder flächendeckend in Deutschland zirkuliert.

Mehr zum Thema ‒ 1.800 Arbeitsplätze betroffen – BioNTech schließt drei Werke auf einmal

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.