Liveticker Ukraine-Krieg: Rubio stellt Fahrplan für Wiederaufnahme der Friedensgespräche in Aussicht

9.09.2026 09:33 Uhr
09:33 Uhr
Region Krasnodar wehrt Drohnenangriff ab – mehrere Tote und Verletzte
Die Region Krasnodar hat in der Nacht einen massiven Drohnenangriff abgewehrt. Am stärksten war die Stadt Noworossijsk betroffen. Laut Gouverneur Weniamin Kondratjew kamen vier Menschen ums Leben, unter ihnen ein Kind. Insgesamt 29 Zivilisten wurden verletzt, drei von ihnen erlitten schwere Verwundungen. Zudem wurden in der Stadt drei private und fünf mehrstöckige Wohnhäuser sowie eine Kirche und das Gebäude eines Kindergartens beschädigt.
Mehrere Wohnhäuser und ein Kindergarten kamen auch in der Stadt Anapa zu Schaden, betont Kondratjew.
08:59 Uhr
Gebiet Belgorod meldet mehrere Verletzte an einem Tag durch ukrainische Angriffe
Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind acht Einwohner des Gebietes Belgorod durch ukrainische Angriffe verletzt worden, berichtet der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew. Die Verletzten erhalten notwendige medizinische Hilfe.
Kiews Truppen führten 161 Angriffe an einem Tag durch, darunter mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern, betont der Gouverneur. Die Flugabwehr schoss 134 Drohnen ab.
08:31 Uhr
Russische Flugabwehr zerstört in der Nacht fast 600 Drohnen
In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 596 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 20 Uhr am Dienstag und 8 Uhr am Mittwoch (Moskauer Zeit) über zwölf Regionen Russlands sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
07:55 Uhr
Rubio stellt Fahrplan für Wiederaufnahme der Friedensgespräche in Aussicht

US-Außenminister Marco Rubio. Aufnahme vom 3. September 2026Andrew Harnik / Gettyimages.ru In den kommenden Wochen kann ein Fahrplan für die Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen im Ukraine-Konflikt entstehen, erklärt US-Außenminister Marco Rubio. Im Gespräch mit Journalisten in Kolumbien warnt der Diplomat vor übertriebenem Optimismus, schließt jedoch die Möglichkeit nicht aus.
Ein potenzieller Fahrplan könnte seiner Ansicht nach eine Lösung erzielen, mit der die beiden Konfliktparteien zufrieden wären. Genau das sei für eine Beilegung notwendig.
Bei den Gesprächen in Moskau und Kiew, an denen die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner teilnahmen, wurden neue Ideen zur Beilegung des Konflikts erörtert, fügt Rubio hinzu.
8.09.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
RT DE-Exklusiv: Leben retten unter Beschuss – Militärmedizinerin erzählt von ihrem Einsatz

Mediziner im Sonderoperationsgebiet riskieren täglich ihr Leben, um Verwundete unter schwierigsten Bedingungen zu versorgen. RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij sprach mit der Oberschwester einer Garde-Sanitätseinheit über ihren Einsatz in Feldlazaretten, die Angst vor Fehlern und den Moment, als ihr Team ein schwer verletztes dreijähriges Kind stabilisierte.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
21:35 Uhr
DVR: Ein Toter und 13 Verwundete nach ukrainischen Angriffen
Ein Zivilist ist im Verlauf des Tages bei ukrainischen Drohnenangriffen gegen die Donezker Volksrepublik ums Leben gekommen. Wie das Oberhaupt der DVR, Denis Puschilin, berichtet, verstarb der 33-Jährige an der Autostraße R-150 im Kreis Jassinowataja. Am gleichen Ort wurden vier weitere Männer und eine Frau verwundet.
Weitere Opfer forderten die Angriffe auf das Dorf Krasnaja Poljana im Kreis Welikaja Nowossjolka, einen Zug am Bahnhof Wolnowacha und die Stadt Gorlowka. Insgesamt erlitten dabei acht Menschen Verletzungen und mussten medizinisch versorgt werden.
Zusätzlich wurden laut Puschilins Angaben mehrere zivile Gebäude und Fahrzeuge in Donezk, Gorlowka, Debalzewo, Mariupol, Tores sowie in den Kreisen Wolnowacha, Welikaja Nowossjolka, Telmanowo und Jassinowataja beschädigt.
21:04 Uhr
"Der Winter naht" – Pistorius sagt Kiew umfangreiche Waffenlieferungen zu

In einer live übertragenen Online-Konferenz der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius Kiew am Dienstag massive neue Rüstungshilfen zugesagt.
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20:39 Uhr
Russland schießt über 100 ukrainische Drohnen ab
Im Laufe des heutigen Dienstags haben die russischen Luftabwehrkräfte 107 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie Russlands Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 8:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Krasnodar, Moskau, der Krim und dem Schwarzen Meer zerstört.
19:46 Uhr
Putin und Trump besprechen telefonisch Witkoffs und Kushners Besuch in Moskau und Kiew
Russlands Präsident Wladimir Putin und sein US-amerikanischer Amtskollege Donald Trump haben sich bei einem Telefongespräch über den Besuch der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew ausgetauscht. Dies berichtet der Assistent des russischen Präsidenten, Juri Uschakow. In einem Gespräch mit Journalisten führt er dazu aus:
"In der für die Staatschefs gewohnten gegenseitig respektvollen und sachlichen Manier haben sie Meinungen zu den Ergebnissen der Reisen des Sondergesandten des US-Präsidenten Steve Witkoff und Jared Kushner nach Moskau und Kiew ausgetauscht."
Putin hatte Witkoff und Kushner am 5. September in Moskau getroffen, die Unterredung dauerte etwa drei Stunden. Wie Uschakow mitteilte, betonte Russlands Präsident die Notwendigkeit einer Beseitigung sämtlicher Grundursachen des Ukraine-Konflikts.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


