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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew greift Belgorod mit Raketen an – Zahlreiche Opfer und Schäden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew greift Belgorod mit Raketen an – Zahlreiche Opfer und Schäden© WALTENTIN DEMIDOW / Telegram / @v_v_demidov
  • 25.10.2026 08:06 Uhr

    08:06 Uhr

    Selenskij dankt USA für Wiederherstellung der Starlink-Verbindung und fordert Abwehrraketen

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat US-Abgeordneten, Senatoren, Medien, dem Außenministerium und seinem US-Amtskollegen Donald Trump für die Wiederherstellung des Satelliteninternets Starlink gedankt. Starlink und Starshield funktionierten nun wieder mit der Geschwindigkeit, wie die Ukraine sie brauche, sagte er.

    "Das ist entscheidend für unsere Frontlogistik und für den Schutz der Ukraine vor Raketenangriffen."

    Gleichzeitig forderte der Politiker die USA mit Nachdruck auch zur Lieferung zugesagter Flugabwehrraketen auf. Es gebe Lieferpakete, auf die das ukrainische Militär noch immer warte, sagte Selenskij in einer Videobotschaft.

    "Dabei handelt es sich sowohl um Pakete aus den USA als auch von unseren europäischen Partnern. Lieferpakete, für die bereits politische Entscheidungen getroffen wurden."

  • 07:34 Uhr

    DVR meldet 16 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 16 Angriffe von ukrainischen Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 18 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 24. Oktober bis 0 Uhr am 25. Oktober (Ortszeit) wurde ein Zivilist getötet, weitere fünf erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden 30 Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Autos beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zehn Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei kam ein Zivilist ums Leben, ein weiterer erlitt Verletzungen. Zu Schaden kamen fünf Wohnhäuser, ein ziviles Infrastrukturobjekt sowie mehrere Lkw und Autos.

  • 07:01 Uhr

    Kiew greift Belgorod mit Raketen an: zahlreiche Opfer und Schäden

    In der Nacht zum Sonntag haben die ukrainischen Streitkräfte die russische Stadt Belgorod mit Raketen angegriffen. Bürgermeister Walentin Demidow berichtet auf der Plattform Telegram, dass bei der Attacke Wohnviertel im Zentrum der Stadt getroffen worden seien. Der Politiker spricht von "größeren Zerstörungen". Auch Autos, Geschäfte und soziale Einrichtungen seien in Mitleidenschaft gezogen worden. Mehr als 50 Menschen seien in Notunterkünften aufgenommen worden. Demidow teilt Fotos, die das Ausmaß der Schäden zeigen.

    Der Gouverneur des russischen Grenzgebiets, Alexander Schuwajew, meldet auf Telegram einen Toten und 14 Verletzte. Acht der Verletzten würden in Krankenhäusern behandelt. Infolge der Attacke seien 30 Mehrfamilienhäuser, vier Einfamilienhäuser, 35 Autos, drei Verwaltungsgebäude, acht Geschäfte und drei soziale Einrichtungen beschädigt worden, heißt es.

  • 24.10.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:56 Uhr

    Gebiet Brjansk: Tote und Verletzte wegen ukrainischer Angriffe

    Wegen der ukrainischen Drohnenangriffe ist ein Einwohner des Gebietes Brjansk ums Leben gekommen, teilt Gouverneur Jegor Kowaltschuk mit. Im Laufe des Tages wurden drei Männer und eine Frau verletzt.

    Zudem schlug eine Drohne in einen Kleinbus ein, führt der Gouverneur aus. Zwei Männer kamen ums Leben. Ein Mann und eine Frau erlitten Verletzungen. Sie erhalten medizinische Hilfe.

  • 20:19 Uhr

    Flugabwehr schießt im Laufe des Tages 125 ukrainische Drohnen ab

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 125 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über 13 Gebieten Russlands sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 19:45 Uhr

    Weißrussland: Moskau und Kiew tauschen Gefangene aus

    Russland und die Ukraine haben auf belarussischem Territorium Zivilisten ausgetauscht. Die humanitäre Aktion wurde von der russischen Menschenrechtsbeauftragten Jana Lantratowa und ihrem ukrainischen Amtskollegen begleitet.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:27 Uhr

    Drohnen greifen Logistikzentrum in Omsk an

    Unbemannte Flugzeuge haben ein Logistikzentrum in der sibirischen Stadt Omsk angegriffen, berichtet Witali Chozenko, der Gouverneur des gleichnamigen Gebiets. Ihm zufolge wurden die Mitarbeiter umgehend evakuiert. Die zuständigen Dienste sind vor Ort im Einsatz.

    Ferner informierte der Onlinehändler Ozon über eine Attacke auf sein Logistikzentrum in Omsk. Nach vorläufigen Angaben gab es keine Verletzten, das Personal wurde in Sicherheit gebracht. Am Angriffsort brach ein Brand aus.

  • 19:03 Uhr

    Beamte: Moskau und Kiew kommen Verpflichtungen in Bezug auf Aljoschki-Feuerpause nach

    Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa hat nach eigenen Angaben ein Online-Treffen mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Dmitri Lubinetz durchgeführt.

    Im Fokus des Gesprächs stand die humanitäre Mission in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson. Die Beamten informierten einander, dass die lokale Feuerpause in der Nacht zum 27. Oktober in Kraft tritt.

    Außerdem wurden die zuvor abgestimmten Einzelheiten erörtert. Lantratowa zufolge verläuft der Prozess im Einklang mit den Vereinbarungen, die beiden Seiten kommen ihren Verpflichtungen nach.

  • 18:24 Uhr

    Sikorski: "Ich hoffe, Musk wird zum Mars fliegen"

    Der US-Milliardär und Starlink-Besitzer Elon Musk mischt sich in die politischen Angelegenheiten anderer Länder ein, meint der polnische Außenminister Radosław Sikorski. Damit kommentierte der Pole Berichte über die Einschränkung des Starlink-Zugangs für die Ukraine. Seiner Ansicht nach ende die Vermischung von Politik und Wirtschaft meist schlecht. Polnische Medien zitieren Sikorski mit den Worten:

    "Ich wünsche Musk alles Gute. Er ist ein herausragender Erfinder, und ich hoffe, er wird zum Mars fliegen."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.