International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen bekämpfen eingekesselten Gegner im Gebiet Charkow

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen bekämpfen eingekesselten Gegner im Gebiet CharkowQuelle: Sputnik © Sergei Bobyljow
  • 9.09.2026 18:48 Uhr

    18:48 Uhr

    NYT: 27-Milliarden-Dollar-Forderung von Selenskij sorgt in Europa für Unruhe

    Der ukrainische Wladimir Selenskij fordert von seinen europäischen Verbündeten 27 Milliarden US-Dollar, um das Haushaltsdefizit der Ukraine zu decken. Diese Forderung sorgt bei europäischen Beamten für Verwunderung und Besorgnis, wie die New York Times berichtet.

    Einige von ihnen stellten unter Berufung auf zwei europäische Beamte infrage, wie effizient Kiew die bereits bereitgestellten Mittel verwendet und ob der tatsächliche Finanzbedarf der Ukraine möglicherweise überschätzt wird.

    Selenskij hatte zuvor erklärt, dass der Ukraine 27 Milliarden US-Dollar für die Finanzierung der Streitkräfte fehlen. Er forderte Europa auf, einen Teil des für 2027 vorgesehenen EU-Kredits bereits in diesem Jahr bereitzustellen.

  • 18:30 Uhr

    Ukraine greift Infrastruktur in DVR und Südrussland an

    Ukrainische Truppen haben die Energie- und Versorgungsinfrastruktur angegriffen. Wie Iwan Prichodko, der Bürgermeister von Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR), in den sozialen Medien berichtet, wurde ein Objekt des städtischen Wärmeversorgers beschädigt.

    Auch die Behörden von Gelendschik in Südrussland melden Schäden an der Infrastruktur. Laut Bürgermeister Alexei Bogodistow geriet ein Umspannwerk unter ukrainische Drohnenangriffe. In einigen Stadtbezirken kam es zu Stromausfällen. Zuständige Dienste führen die erforderlichen Reparaturarbeiten aus.

  • 18:08 Uhr

    Angriff aus 100 Kilometern Entfernung: Unterirdische Stellungen der ukrainischen Armee zerstört

    Eine Besatzung des Mehrfachraketenwerfersystems Tornado-S des Truppenverbandes Mitte hat einen getarnten ukrainischen Stützpunkt bei Solotoi Kolodez in der Donezker Volksrepublik zerstört. Der Stützpunkt verfügte über ein weitverzweigtes Netz unterirdischer Unterstände und tief in den Boden eingelassener Bunker. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium auf Telegram mit.

  • 17:46 Uhr

    US-Finanzminister: Ukraine könnte Schicksal des besiegten Deutschlands wiederholen

    Die Ukraine könnte das Schicksal Deutschlands im Zweiten Weltkrieg wiederholen. Diese Einschätzung äußerte US-Finanzminister Scott Bessent bei einer von Breitbart organisierten Veranstaltung:

    "Ich frage mich: Wie ist es Deutschland gelungen, nach dem Zweiten Weltkrieg in die Weltgemeinschaft zurückzukehren? Ich meine, dafür gibt es einen bestimmten Weg. Und auch für die Ukraine gibt es einen solchen Weg."

    Im Frühjahr hatte der US-amerikanische Außenminister Marco Rubio erklärt, der Wiederaufbau der Ukraine nach dem Ende des Konflikts werde mindestens zwei Jahrzehnte dauern.

  • 17:20 Uhr

    "Muss das deutschen Steuerzahlern erklären": Wadephul fordert mehr Rüstungsaufträge von Kiew

    Deutschlands Außenminister ist unzufrieden mit dem ukrainischen Auftragsvolumen für die deutsche Rüstungsindustrie. Als stärkster Unterstützer der Ukraine habe Berlin das Recht, auf mehr Aufträge zu pochen. "Wir müssen auch etwas davon haben", forderte Johann Wadephul.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 17:00 Uhr

    Gebiet Belgorod: Mehrere Menschen bei ukrainischen Angriffen verletzt

    Bei Angriffen der Ukraine auf das Gebiet Belgorod sind fünf Zivilisten und zwei Mitglieder der Selbstverteidigungskräfte verletzt worden. Dies teilte der operative Stab der Region auf der Plattform Max mit.

  • 16:45 Uhr

    Peskow: Noch kein Fahrplan für Wiederaufnahme der Friedensgespräche

    Derzeit gibt es keinen Fahrplan zur Beilegung der Ukraine-Krise, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Im Gespräch mit Journalisten betont der Beamte:

    "Wir möchten und werden keine Punkte öffentlich diskutieren, insbesondere da es derzeit keine, sagen wir, formalisierten, kohärenten Programme oder Fahrpläne gibt."

    Trotzdem äußere Russland die Hoffnung auf eine baldige Wiederaufnahme der trilateralen Verhandlungen. Es bestehe Peskow zufolge eine gemeinsame Initiative, ein bestätigter politischer Wunsch, die trilateralen Verhandlungen wieder aufzunehmen.

    So kommentiert Peskow die Aussage von US-Außenminister Marco Rubio, es könne in den kommenden Wochen ein Fahrplan für die Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen entstehen.

  • 16:21 Uhr

    Polen kündigt Militärhilfen für Ukraine im Wert von 50 Millionen Euro an

    Polen wird der Ukraine ein weiteres Militärhilfepaket im Wert von 50 Millionen Euro bereitstellen. Dies teilte der stellvertretende polnische Verteidigungsminister Paweł Zalewski mit, berichtet die Nachrichtenagentur TASS. Seinen Angaben zufolge soll das Paket auch Mittel zur Luftverteidigung umfassen.

    Zuvor hatte der stellvertretende Sejm-Sprecher Krzysztof Bosak erklärt, dass die polnische Regierung der Ukraine im Frühjahr heimlich Abfangraketen für Patriot-Luftabwehrsysteme geliefert habe. Er betonte, dass diese Raketen teuer und schwer zu beschaffen seien. Zugleich würden sie für den Aufbau eines mehrschichtigen polnischen Luftverteidigungssystems benötigt, dessen Fertigstellung seit Jahren ausstehe.

  • 15:55 Uhr

    Kiew entsetzt: Friedensentwurf der USA "noch schlechter als zuvor"

    Washington spielt bei seinen Aktivitäten als Vermittler zwischen Russland und der Ukraine Moskau in die Hände, erklärt eine Abgeordnete der Werchowna Rada. So fordern auch die USA von der Ukraine neuerdings offiziellen Abtritt verlorener Gebiete an Russland und eine Verfassungsänderung, heißt es.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 15:33 Uhr

    LVR meldet acht Verletzte an einem Tag

    Binnen der vergangenen 24 Stunden sind acht Einwohner der Lugansker Volksrepublik (LVR) wegen ukrainischer Angriffe verletzt worden, erklärt Leonid Passetschnik, der Leiter der Region.

    Ihm zufolge erlitten zwei Autofahrer Verletzungen bei dem Drohnenangriff auf Tankstellen. Bei anderen Betroffenen handelte es sich um zwei Bauarbeiter und drei Mitarbeiterinnen einer Molkerei. Eine Drohne schlug in einen Kleinbus ein – der Fahrer wurde verletzt.

    Einheiten der Flugabwehr schossen rund 60 Flugziele ab, fügt Passetschnik hinzu.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.