Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen bekämpfen eingekesselten Gegner im Gebiet Charkow

9.09.2026 15:02 Uhr
15:02 Uhr
Medien: Ukrainischer Vorrat an Patriot-Raketen fast ausgeschöpft
Die Ukraine hat den Vorrat an Patriot-Abfangraketen fast vollständig ausgeschöpft, berichtet The Economist. Demnach hat Kiew keine kurzfristige Lösung.
Als Ergebnis des US-Krieges gegen Iran sind die Bestände an Patriot-Munition aufgebraucht. Mittlerweile ist keiner der Partner der Ukraine bereit, die Munition aus seinen Beständen zu liefern, da deren Wiederauffüllung praktisch unmöglich ist. Die Publikation betont:
"Es gibt einige ermutigende Entwicklungen, aber keine davon wird es der Ukraine ermöglichen, kurzfristig Hilfe zu erhalten."
14:28 Uhr
Gebiet Belgorod von ukrainischen Truppen angegriffen – drei Verletzte
Ukrainische Truppen haben erneut das Gebiet Belgorod unter Beschuss genommen. Nach Angaben des regionalen Krisenstabs wurden dabei drei Zivilisten verletzt. Die drei Männer erhielten notwendige medizinische Hilfe.
13:37 Uhr
Russische Truppen bekämpfen eingekesselten Gegner im Gebiet Charkow

SymbolbildSergei Bobyljow / Sputnik Einheiten des russischen Truppenverbandes Nord ziehen den Ring um den eingekesselten Gegner im Gebiet Cherson immer enger, teilt das Verteidigungsministerium im täglichen Frontbericht.
Demnach wurden ukrainische Einheiten innerhalb des Kessels nahe den Ortschaften Malaja Woltschja, Komissarowo und Busowo getroffen. Am äußeren Rand bekämpfte die russische Armee Personal und Ausrüstung des Gegners nahe den Orten Nowoalexandrowka, Prikolotnoje und Olchatowka. Es wurden zwei Durchbruchversuche in der Nähe von Slisnewo und Dolschanka vereitelt.
Die Gesamtverluste ukrainischer Truppen beliefen sich auf 35 Soldaten. Zudem verlor Kiew ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwei Quads und vier bodengestützte Robotersysteme.
12:40 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Die ukrainischen Streitkräfte haben 1.395 Soldaten in der Zone der Kampfhandlungen verloren, so der tägliche Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:
- zwei Mannschaftstransportwagen,
- fünf gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 97 Kraftfahrzeuge,
- drei Artilleriegeschütze,
- acht Anlagen der Elektronischen Kampfführung,
- drei Anlagen der Elektronischen Aufklärung.
Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Montagehallen und Lager für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite, Objekte der Treibstoff-, Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, Munitionslager sowie ukrainische Einheiten und ausländische Söldner in 141 Kreisen.
Die Flugabwehr schoss acht Flugbomben, drei HIMARS-Raketen, einen Neptun-Marschflugkörper und 1.185 Drohnen ab. Die Schwarzmeerflotte zerstörte sechs unbemannte Boote.
12:04 Uhr
Russische Armee befreit Osernoje im Gebiet Charkow
Die russischen Streitkräfte haben Osernoje im Gebiet Charkow eingenommen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurde der Ort durch den Einsatz des Truppenverbandes Nord befreit.
11:15 Uhr
Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Saporoschje
Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf das Gebiet Saporoschje sind an einem Tag zwei Menschen ums Leben gekommen, teilt Gouverneur Jewgeni Balizki mit. Außerdem wurden zwei Zivilisten verletzt.
10:56 Uhr
Wadephul: Berlin könnte Kiew Daten über wehrfähige Männer bereitstellen
Bundesaußenminister Johann Wadephul ist der Ansicht, dass ukrainische Männer im wehrfähigen Alter, die sich derzeit in Deutschland befinden, in die Ukraine zurückkehren sollten. Die deutsche Regierung könnte dabei helfen. In einem Bild-Interview erläutert Wadephul:
"Wir wissen ja, wer hier lebt. Wer zum Beispiel die Sozialleistungen bezieht oder wer hier angemeldet ist, wer einen Aufenthaltsstatus hat."
Anhand dieser Daten könnten die Männer von der ukrainischen Regierung angeschrieben werden, dass sie herangezogen werden sollen. Wadephul zufolge kann und muss man das Thema besprechen. Die Rückkehr sollte jedoch ohne Zwang erfolgen.
Außerdem wünschte sich Deutschland mehr Rüstungsverträge von der Ukraine. Der Minister betont:
"Wir sind mittlerweile der stärkste Unterstützer der Ukraine, was finanzielle und militärische Unterstützung angeht. Und es muss naturgemäß so sein, dass die deutsche Verteidigungsindustrie davon profitiert."
Derzeit sei Deutschland nicht ganz zufrieden mit dem, was es an Bestellungen gibt. Berlin habe die ukrainische Regierung gebeten, "das zu überprüfen und dafür zu sorgen, dass es besser wird".
10:13 Uhr
Russland trifft Rüstungsbetriebe, Häfen und Schiffe in der Ukraine

SymbolbildJewgeni Jepantschinzew / Sputnik Die russischen Streitkräfte haben erneut Angriffe mit land- und luftgestützten Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen gegen Rüstungsbetriebe, Häfen, Schiffe und Logistikzentren durchgeführt, die im Interesse ukrainischer Truppen betrieben werden.
Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurde in Kiew das Lager eines Unternehmens getroffen, das unbemannte Boote und Flugzeuge sowie deren Komponenten herstellte.
Im Gebiet Nikolajew und der Stadt Nikolajew attackierte Russland folgende Anlagen:
- einen Ladeterminal, wobei drei Behälter für Treib- und Schmierstoffe und drei Speicher mit militärischer Ausrüstung zerstört wurden,
- eine Werkstatt und ein Speicher für Drohnen,
- fünf Logistikzentren,
- zwei Umschlagbasen, wobei sechs Behälter für Treib- und Schmierstoffe und fünf Speicher mit militärischer Ausrüstung zerstört wurden,
- ein Umspannwerk zur Versorgung des Hafens von Nikolajew.
Im Hafen von Nikolajew gerieten vier Behälter für Treib- und Schmierstoffe und ein Lager mit Ausrüstung unter Beschuss.
Außerdem griff die russische Armee einen Frachter, der Militärgüter in die Ukraine transportierte, auf dem Weg zum Hafen von Odessa sowie Logistikeinrichtungen an einem Grenzkontrollpunkt an.
09:33 Uhr
Region Krasnodar wehrt Drohnenangriff ab – mehrere Tote und Verletzte
Die Region Krasnodar hat in der Nacht einen massiven Drohnenangriff abgewehrt. Am stärksten war die Stadt Noworossijsk betroffen. Laut Gouverneur Weniamin Kondratjew kamen vier Menschen ums Leben, unter ihnen ein Kind. Insgesamt 29 Zivilisten wurden verletzt, drei von ihnen erlitten schwere Verwundungen. Zudem wurden in der Stadt drei private und fünf mehrstöckige Wohnhäuser sowie eine Kirche und das Gebäude eines Kindergartens beschädigt.
Mehrere Wohnhäuser und ein Kindergarten kamen auch in der Stadt Anapa zu Schaden, betont Kondratjew.
08:59 Uhr
Gebiet Belgorod meldet mehrere Verletzte an einem Tag durch ukrainische Angriffe
Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind acht Einwohner des Gebietes Belgorod durch ukrainische Angriffe verletzt worden, berichtet der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew. Die Verletzten erhalten notwendige medizinische Hilfe.
Kiews Truppen führten 161 Angriffe an einem Tag durch, darunter mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern, betont der Gouverneur. Die Flugabwehr schoss 134 Drohnen ab.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

