Kurzclips

Neue Russland-Sanktionen vertiefen den Streit in der EU

Mit dem 21. Sanktionspaket will die EU den Druck auf Russland erhöhen, doch nationale Wirtschaftsinteressen sorgen erneut für Streit: Mehrere Mitgliedstaaten fordern Ausnahmen oder die Streichung einzelner Maßnahmen, während Griechenland mit einer Blockade droht.

Im Gespräch mit RT DE warnt die frühere österreichische Außenministerin und Leiterin des Gorki-Zentrums, Dr. Karin Kneissl, dass der schwindende Konsens den Ruf nach Mehrheitsentscheidungen verstärken und die Interessen kleinerer EU-Staaten weiter an den Rand drängen könnte.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 20. Juli 2026]

Mehr zum Thema - Politico: EU erwägt Zugeständnisse an Griechenland für Russland-Sanktionen

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.