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Liveticker zum Flugzeug-Notfall: Mutmaßlicher Retter erzählt – Trump lobt "israelischen Klempner"

Bei einem Passagierflug von Dubai nach Israel kam es zu einem Zwischenfall im Cockpit. Nach widersprüchlichen Informationen zu den Gründen eines getätigten "Notfallsignals", wird medial nun von einem möglichen Attentat gesprochen. Wir berichten über die aktuellen Entwicklungen.
  • 1.10.2026 18:40 Uhr

    18:40 Uhr

    Israelischer Klempner soll Flugzeugabsturz verhindert haben – Dank TV-Serie

    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat am Mittwoch direkt am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv den Klempner Yaniv Hion empfangen. Hion soll maßgeblich zur Rettung der Maschine des Flydubai-Flugs FZ1073 beigetragen haben.

    Gegenüber Netanjahu erklärte der Klempner, dass er gerne die Serie "Mayday – Alarm im Cockpit" schauen würde und deshalb den Steuerknüppel der Maschine zurückgezogen hätte, um sie zu stabilisieren. Dann hätte einer der Reservepiloten übernommen.

    Gegenüber dem israelischen Medium Ynet sagte Hion, dass er sich durch die Bezeichnung von Donald Trump als "israelischer Klempner" nicht beleidigt fühle. Er betonte: "Ich bin ein Klempner der Extraklasse. Er lag nicht falsch – ich arbeite nicht bei der NASA und habe nichts mit der Raumfahrt zu tun. Ich kümmere mich um stinkende Rohre, und er hatte Recht. Das hat mich nicht gekränkt."

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 14:46 Uhr

    FlyDubai-Vorfall: Mutmaßlicher Retter erzählt – Trump lobt "israelischen Klempner"

    US-Präsident Donald Trump hat den Fluggast in höchsten Tönen gelobt, der nach eigener Schilderung eine führerlose FlyDubai-Maschine vor dem Absturz bewahrte. Dabei verwies Trump auf Israels Premierminister Benjamin Netanjahu.

    Lesen Sie den gesamten Artikel dazu hier auf unserer Webseite.

  • 11:27 Uhr

    VAE untersuchen möglichen Terrorhintergrund des Flydubai-Angriffs

    Die Vereinigten Arabischen Emirate haben eine Untersuchung des Zwischenfalls auf dem Flydubai-Flug FZ1073 von Dubai nach Tel Aviv eingeleitet. Dabei soll unter anderem geklärt werden, ob der Vorfall mit terroristischen Aktivitäten oder einem terroristischen Zweck zusammenhing oder im Vorfeld geplant beziehungsweise von Dritten gesteuert wurde.

    Der Flug geriet am Mittwoch in Schwierigkeiten, als es im Cockpit zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Piloten und dem Co-Piloten kam. Die Boeing 737 verlor dabei rund 14.000 Fuß (etwa 4.267 Meter) an Höhe. Besatzungsmitglieder und Passagiere griffen ein, anschließend wurde die Maschine nach Tabuk in Saudi-Arabien umgeleitet und landete dort sicher. Der indische Kapitän Smit Machchhar wurde später von US-amerikanischen und israelischen Politikern als Held gewürdigt.

    Die emiratischen Behörden mahnten zugleich zur Zurückhaltung und warnten vor der Verbreitung unbestätigter Informationen. Israelische Politiker hatten den Vorfall bereits als möglichen Terroranschlag bezeichnet. Verteidigungsminister Israel Katz sprach von einem "versuchten dschihadistischen Terroranschlag". Ein terroristischer Hintergrund ist bislang jedoch nicht festgestellt; auch Angaben zur Nationalität des mutmaßlichen Angreifers wurden von den zuständigen Behörden bislang nicht offiziell bestätigt.

  • 10:52 Uhr

    Herzog will Israelis für Einsatz auf Flydubai-Flug auszeichnen

    Israels Präsident Isaac Herzog will vier Israelis für ihren Einsatz während eines Zwischenfalls auf einem Flydubai-Flug von Dubai nach Israel auszeichnen. Nach Angaben seines Büros hatten sie geholfen, einen Angriff eines Piloten auf seinen Kollegen zu stoppen und damit möglicherweise eine Katastrophe verhindert.

    Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch auf dem Flug FZ1073. Ein Pilot soll seinen Kollegen mit einem Messer angegriffen haben. Passagiere überwältigten den Angreifer und halfen dabei, die Kontrolle über das Flugzeug zu sichern. Ein Arzt unter den Passagieren leistete dem verletzten Piloten medizinische Hilfe.

    Der indische Kapitän Smit Machchhar soll den Angreifer bekämpft und die Cockpittür geöffnet haben. Dadurch konnten weitere Passagiere eingreifen. Er machte andere Passagiere auf den Vorfall aufmerksam. Yaniv Hayoun, Tzvika Mans und Asaf Rejwan eilten daraufhin ins Cockpit und überwältigten den Angreifer. Hayoun half anschließend dabei, die Kontrolle über das Flugzeug zu stabilisieren.

    Herzog will die vier Männer für Israels höchste zivile Auszeichnung für außergewöhnlichen Mut empfehlen.

  • 09:58 Uhr

    Iran: Mossad plante False-Flag-Angriffe auf Luftverkehr und Schuldzuweisung an Teheran

    Nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars soll der israelische Geheimdienst Mossad eine Operation unter falscher Flagge ausgearbeitet haben. Angriffe auf Flugzeuge und Flughäfen in der Region seien Teil dieses Szenarios. Ziel des Plans sei es, "einen internationalen Konsens gegen Iran zu schaffen" und "die Sanktionen im Luftverkehrssektor zu verschärfen", so die Agentur. Nach Informationen, die den iranischen Sicherheitsbehörden vorliegen, habe Israel geplant, die Verantwortung für Angriffe anschließend der Islamischen Republik zuzuschreiben.

    Wie es heißt, habe der Mossad diesen Plan dem Büro des israelischen Premierministers vorgeschlagen. "Das erklärte Ziel einer solchen Operation bestand darin, einen Vorfall mit zahlreichen Opfern zu verursachen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, Iran dafür verantwortlich zu machen", berichtet die Agentur.     

    Laut Fars würden sich die iranischen Geheimdienste nun auf die Verhinderung von Szenarien konzentrieren, die als Vorwand für falsche Anschuldigungen gegen Teheran dienen und eine neue Welle internationalen Drucks auf die Islamische Republik auslösen könnten.

  • 30.09.2026 19:05 Uhr

    19:05 Uhr

    Medien: Verletzter Flydubai-Pilot ist indischer Bürger

    Der Pilot des Flugs FZ1073 der Airline Flydubai, der während des versuchten Anschlags auf das Flugzeug von seinem Kollegen verletzt wurde, ist ein indischer Staatsbürger namens Smit Machchhar. Dies berichten mehrere indische Medien. Wie die Zeitung Deccan Herald meldet, habe Machchhar seit über 13 Jahren als Pilot gearbeitet und verfüge über eine Flugerfahrung von rund 9.750 Flugstunden mit Maschinen vom Typ Boeing 737. Seit Juni 2022 war er als Flugkapitän für Flydubai tätig.

    Nachdem Machchhar von seinem Co-Piloten angegriffen und mit einem Messer verletzt wurde, sollen andere Piloten, die als Fluggäste unterwegs waren, die Steuerung übernommen haben, wonach das Flugzeug sicher im saudischen Flughafen Tabuk landete.

  • 18:19 Uhr

    Netanjahu: Pilot versuchte, Flugzeug zum Absturz zu bringen

    In einer offiziellen Ansprache hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärt, dass der Pilot des flydubai-Flugs mutmaßlich versucht habe, das Flugzeug zum Absturz zu bringen. Der Politiker kündigte an:

    "Während des Anflugs auf Israel hat einer der Piloten den anderen mit einem Messer verletzt und anscheinend versucht, das Flugzeug mit allen Insassen gegen die Erde zu fliegen."

    Netanjahu gab weiter an, dass es sich bei den meisten Fluggästen um Israelis handelte. Er berichtete weiter, dass es einem der Passagiere gemeinsam mit einem Crewmitglied gelungen sei, ins Cockpit einzudringen und den Angreifer unschädlich zu machen, als dieser versucht hatte, die Bordsysteme zu beschädigen. Netanjahu weiter:

    "Ich grüße diese Helden, die Einfallsreichtum und einzigartigen Mut gezeigt haben. Sie retteten zahlreiche Leben und verhinderten eine schreckliche Katastrophe."

    Das Flugzeug sei in einem saudischen Flughafen sicher gelandet, die Passagiere außer Gefahr, der Angreifer verhaftet, so Netanjahu.

    Parallel dazu sagte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz, dass es sich beim Angriff um einen dschichadistischen Terroranschlag gehandelt habe.

  • 15:29 Uhr

    Blut im Cockpit: Piloten-Prügelei löst Entführungsalarm auf Tel-Aviv-Flug aus

    Am Mittwoch sorgte eine Maschine der Fluggesellschaft Flydubai auf dem Flug von Dubai nach Tel Aviv für internationalen Alarm. Das Flugzeug fiel durch Notsignale – darunter den Code für eine mögliche Entführung – auf und änderte den Kurs nach Saudi-Arabien. Die israelische Luftwaffe ließ vorsorglich Kampfjets aufsteigen.

    Laut Medienberichten kam es zu einer handfesten Prügelei im Cockpit. Ein Pilot soll den anderen attackiert und versucht haben, die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen – möglicherweise mit der Absicht, es zum Absturz zu bringen.

    Während der Auseinandersetzung sackte die Maschine binnen zwei Minuten um gut 5.000 Meter ab. Weitere Besatzungsmitglieder und Passagiere überwältigten den Angreifer schließlich. Passagiere berichteten von Blut im Cockpit und einem Taschenmesser. Die Maschine konnte sicher gelandet werden. Die genauen Umstände werden noch untersucht.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 14:15 Uhr

    Medien: Russisch-ukrainisches Pilotenduo sorgt für sichere Landung

    Nach der Überwältigung des potenziellen Attentäters, dem omanischen Co-Piloten, kümmerten sich zwei an Bord befindliche professionelle Piloten um die sichere Landung des Passagierflugzeugs in Saudi-Arabien.

    Dazu heißt es im Israel-Hayom-Artikel:

    "Berichten zufolge befanden sich ein weiteres Pilotenduo – ein Russe und ein Ukrainer – als Passagiere an Bord und schafften es schließlich, das Flugzeug sicher in Saudi-Arabien zu landen." 

    Der FlyDubai-Flug mit über 170 Israelis an Bord, der von Dubai nach Tel Aviv unterwegs war, wäre ohne das beherzte Eingreifen der beiden Piloten, die sich gerade nicht im Dienst befanden, mit großer Wahrscheinlichkeit abgestürzt. So lautet die Einschätzung offizieller israelischer Ermittlungsbehörden.

    Die beiden Erstpiloten – sowohl der Angreifer als auch das Opfer – wurden nach der sicheren Landung anschließend zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus überführt.

  • 13:24 Uhr

    Weiteres Videodokument aus der FlyDubai-Maschine

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